In praise of nature
Painting
Modernism
1971
Modern
41.0 x 61.0 cm
Museu de Valores do Banco Central
Handgefertigte Ölreproduktion
Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Druck bestellen
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In praise of nature
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
-
Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
A Visionary Encounter with the Natural World
In the vibrant tapestry of early 20th-century Brazilian modernism, few voices resonate with as much whimsical power as that of Tarsila do Amaral. Her work, "In praise of nature," serves as a breathtaking window into a world where the boundaries between the animal kingdom and the celestial sphere dissolve into pure, emotive color. At first glance, the viewer is captivated by the central protagonist: a soft, pink bunny rabbit, captured in a moment of profound yearning. With its mouth parted toward the heavens, the creature seems to be reaching for the very essence of the sun, embodying an unbridating joy and a primal connection to the cosmos. This piece is not merely a depiction of fauna; it is a poetic celebration of life's instinctual drive to seek light and warmth.
The composition is a masterclass in balanced dynamism. While the rabbit commands the immediate attention, the surrounding landscape unfolds with a rhythmic grace that guides the eye across the canvas. To the left, a tree stretches its branches upward, mirroring the rabbit's aspiration, while a delicate potted plant nestled in the corner provides an earthy anchor to the scene. The inclusion of smaller, ethereal figures in the background adds a layer of dreamlike depth, suggesting that this moment is part of a much larger, interconnected ecosystem of spirit and matter. For the collector or interior designer, this painting offers a sense of movement and life, making it a transformative centerpiece for any space seeking a touch of surrealist wonder.
Technique, Color, and the Spirit of Modernism
The technical execution of "In praise of nature" reflects the profound influence of the European avant-garde, filtered through Tarsila’s unique Brazilian lens. Having studied under masters like Fernand Léger in Paris, she mastered the ability to utilize bold, simplified forms that retain a sense of sculptural weight. The color palette is nothing short of electric; the interplay between warm oranges and deep, tranquil blues creates a visual tension that feels both energetic and serene. This high-contrast scheme does more than please the eye—it evokes the heat of the Brazilian sun and the cool shadows of a tropical afternoon, grounding the whimsical subject matter in a palpable, sensory reality.
Every brushstroke contributes to a sense of Modernist optimism. The way the light seems to permeate the pink fur of the rabbit and the vibrant foliage suggests a world saturated with vitality. For those looking to adorn a contemporary home or a sophisticated gallery, this reproduction offers more than just aesthetic beauty; it provides an emotional resonance. It is a piece that invites contemplation on our own relationship with the natural world, reminding us to look upward and find beauty in the simplest of gestures. To possess such a work is to bring a fragment of Tarsila’s revolutionary spirit—a spirit that found the extraordinary within the ordinary—into one's personal sanctuary.
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Über den Künstler
Frühe Jahre und Ausbildung
Tarsila do Amaral, geboren am 1. September 1886 in Fazenda São Bernardo, Capivari, Bundesstaat São Paulo, war eine brasilianische Malerin und Schlüsselfigur der Anthropophagie-Bewegung. Ihre vollständiger Name lautete Tarsila de Aguiar do Amaral. Sie stammte aus einer wohlhabenden Familie von Kaffeebauern und genoss eine privilegierte Erziehung. Bereits in ihrer Jugend zeigte sie künstlerisches Talent, das von ihrer Familie gefördert wurde. Sie besuchte das Colégio Sion in São Paulo und später das Colégio Sacré-Coeur in Barcelona. Nach ihrer Rückkehr nach Brasilien studierte sie ab 1918 Privatunterricht bei Pedro Alexandrino Borges (1864–1942). Von 1920 bis 1922 absolvierte sie Studien an der Académie Julian und der Académie Moderne in Paris, wo sie von Künstlern wie Fernand Léger, Albert Gleizes und André Lhôte beeinflusst wurde.Die Grupo dos Cinco und ihre Bedeutung für den brasilianischen Modernismus
Nach ihrer Rückkehr nach São Paulo im Juni 1922 lernte Tarsila do Amaral durch die befreundete Malerin Anita Malfatti, ebenfalls Schülerin von Georg Fischer-Elpons, den Schriftsteller Oswald de Andrade (den sie 1926 heiratete), seinen Freund und Autor Mário de Andrade sowie den Maler und Journalisten Menotti Del Picchia kennen. Diese Künstler bildeten die sogenannte „Grupo dos Cinco“ (Gruppe der Fünf). Die Gruppe spielte eine zentrale Rolle in der brasilianischen Moderne, insbesondere durch die Organisation der Semana de Arte Moderna („Woche der modernen Kunst“) im Februar 1922, die als Wegbereiter des Modernismus in Brasilien gilt. Tarsila do Amaral war somit maßgeblich an der Definition und Etablierung einer neuen brasilianischen künstlerischen Identität beteiligt.Anthropophagie: Eine radikale Bewegung
Eines ihrer bekanntesten Werke, Abaporu (1928), wurde zu einem Symbol der Anthropophagie-Bewegung. Der Begriff „Abaporu“ bedeutet in der Tupí-Sprache so viel wie „Menschenfresser“. Die Anthropophagie-Bewegung war eine künstlerische und intellektuelle Reaktion auf den Eurozentrismus und versuchte, die brasilianische Kultur durch die bewusste Aneignung und Umdeutung europäischer Einflüsse neu zu definieren. Tarsila do Amaral und ihre Kollegen griffen dabei Stereotypen und Zuschreibungen über indigene Kulturen auf, um diese zu dekonstruieren und eine neue Form der brasilianischen Identität zu schaffen. Das Gemälde Abaporu, das sich heute im Museu de Arte Latino-Americana in Buenos Aires (MALBA) befindet, wurde für 1,5 Millionen Dollar erworben und gilt als eines ihrer wichtigsten Werke.Künstlerischer Stil und Entwicklung
Tarsila do Amarals künstlerischer Stil entwickelte sich im Laufe ihrer Karriere stetig weiter. In ihren frühen Werken, wie A Negra (1923), zeigt sie bereits Einflüsse des Kubismus und des Futurismus. Später wandte sie sich verstärkt brasilianischen Themen zu, insbesondere der Darstellung von Landschaften und dem Alltag der Bevölkerung. Ihre Farbpalette war oft leuchtend und expressiv, was ihren Werken eine besondere Lebendigkeit verleiht. Neben Abaporu sind auch Werke wie Morro da Favela (Favela-Hügel) bemerkenswert, die ihre Auseinandersetzung mit sozialen Realitäten Brasiliens zeigen.Vermächtnis und Bedeutung
Tarsila do Amaral gilt als eine der bedeutendsten brasilianischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Werke haben nicht nur die Entwicklung der brasilianischen Moderne maßgeblich beeinflusst, sondern auch dazu beigetragen, das Bild Brasiliens in der Welt zu prägen. Sie war eine Pionierin, die mit ihrem innovativen Stil und ihrer kritischen Auseinandersetzung mit kulturellen Stereotypen neue Wege für die brasilianische Kunst ebnete. Ihre Bedeutung wird heute international anerkannt, und ihre Werke sind in zahlreichen Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt zu sehen.- Museu de Valores do Banco Central do Brasil (Brasília, Brazil): beherbergt mehrere ihrer Arbeiten, darunter Antropofagic Landscape with Ox und eine Studie einer nackten Figur.
- Museu de Arte do Rio Grande do Sul Ado Malagoli (Porto Alegre, Brazil): repräsentiert den breiteren Kontext der brasilianischen Kunst.
Tarsila do Amaral
1886 - 1973 , Brasilien
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Fernand Léger
- Albert Gleizes
- André Lhôte
- Bemerkenswerte Werke:
- Abaporu (1928)
- A Negra (1923)
- Morro da Favela
- Geburtsdatum: 01. September 1886
- Geburtsort: Cachoeira do Sul, Brasilien
- Künstlerische Bewegung: Brasilianischer Modernismus
- Nationalität: Brasilianisch
- Todatum: 17. Januar 1973
- Vollständiger Name: Tarsila do Amaral
- Von Künstlern Beeinflusst: ['Pedro Alexandrino Borges']

Die Glasoption ist nur für Größen unter 110 cm verfügbar.
