DIE JUNGFRAU UND DAS KIND UMGIBEN VON ZWEI ENGELN. HEILIGE ROSE UND HEILIGE KATHARINA
Giclée / Kunstdruck
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DIE JUNGFRAU UND DAS KIND UMGIBEN VON ZWEI ENGELN. HEILIGE ROSE UND HEILIGE KATHARINA
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Die Jungfrau mit dem Kind, umgeben von zwei Engeln, die Heilige Rosa und die Heilige Katharina
„Die Jungfrau mit dem Kind, umgeben von zwei Engeln, die Heilige Rosa und die Heilige Katharina“ ist ein Ölgemälde, das etwa zwischen 1490 und 1492 in der kreisförmigen Tondo-Form von Pietro Vannucci (Le Perugino) und Andrea Aloigi geschaffen wurde. Es zeigt die Jungfrau Maria und das Jesuskind, umgeben von zwei Engeln sowie den Heiligen Rosa von Viterbo und der Heiligen Katharina von Alexandria, in einer Szene voller tiefer Ruhe und Sanftmut.
Dieses Werk gilt als ein Meisterwerk des florentinischen Meisters und ist ein eindrucksvolliches Zeugnis der künstlerischen Meisterschaft jener Epoche. Es gehört zu einer bedeutenden Gruppe italienischer religiöser Gemälde, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstanden – einer Zeit, die maßgeblich von humanistischen Idealen und der rasanten Entwicklung der linearen Perspektive geprägt war.
Der charakteristische Stil Le Peruginos zeichnet sich durch leuchtende und warme Farben aus, die eine serene und kontemplative Atmosphäre heraufbeschwören. Die Kompositionen sind stets ausgewogen und harmonisch gestaltet, wobei das ästhetische Schönheitsideal und der emotionale Ausdruck im Vordergrund stehen. Der Künstler nutzte eine raffinierte Technik der Ölmalerei auf Pappelholz, was eine außergewöhnliche Präzision in den Details und eine bemerkenswerte Farbtiefe ermöglichte.
Auf symbolischer Ebene beschwört das Gemälde mehrere bedeutsame religiöse Referenzen herauf: Die Jungfrau Maria wird mit einem sanften, mütterlichen Ausdruck dargestellt, der als Symbol für Mitgefühl und Fruchtbarkeit dient. Die beiden Engel sind über ihren Schultern positioniert und reichen dem Jesuskind Kirschen dar – ein subtiles Sinnbild für das zukünftige Opfer. Die Heilige Rosa und die Heilige Katharina werden in diesem Kontext als Inbegriff von Tugend und Weisheit präsentiert.
Heute wird dieses Werk im Louvre aufbewahrt, wo es die Besucher bereits seit über zwei Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Es stellt ein herausragendes Beispiel der florentinischen Malerei des frühen 16. Jahrhunderts dar und bezeugt das tiefe Interesse an Schönheit und Spiritualität, das die Künstler und Gelehrten jener Zeit bewegte.
Obwohl die genaue Zuschreibung unter Fachleuten noch immer Gegenstand von Debatten ist, wird das Gemälde allgemein als ein Originalwerk von Pietro Vannucci und Andrea Aloigi anerkannt. Es weist deutliche Ähnlichkeiten mit anderen zeitgenössischen italienischen Gemälden auf, die in derselben Werkstatt unter Anwendung der gleichen Techniken entstanden sind.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Pietro Vannucci (Le Perugino): Der Meister der florentinischen Madonnenmalerei
Pietro Vannucci, weithin bekannt als Le Perugino – ein Name, der von seiner Geburtsstätte zeugt – war eine zentrale Gestalt der florentinischen Renaissance und festigte seinen Ruf als einer der berühmtesten Maler Italiens. Um 1446 in Perugia, Umbrien, geboren, entstammte er einer Familie, die tief in künstlerischen Traditionen verwurzelt war. Er entwickelte sich rasch zu einem äußerst produktiven Künstler, dessen heitere Darstellungen von Maria und Jesus das Publikum in ganz Europa in seinen Bann zogen. Sein unverwechselbarer Stil, geprägt von leuchtenden Farben, anmutigen Kompositionen und einer beispiellosen Sensibilität für humanistische Ideale, beeinflusste Generationen von Künstlern und erntet noch heute tiefe Bewunderung. Seine künstlerische Reise begann mit der Ausbildung unter Piero della Francesca in Arezzo, wo er die Meisterschaft des Meisters in der Perspektive und im idealisierten Realismus in sich aufnahm. Diese prägende Erfahrung vermittelte ihm eine tiefe Wertschündigung für mathematische Präzision, gepaart mit spiritueller Kontemplation – ein Markenzeichen seines gesamten Schaffens. Um das Jahr 1470 zog Vannucci unter der Schirmherrschaft von Lorenzo de’ Medici nach Florenz, wo er Aufträge erhielt, die ihn zu internationalem Ruhm verhalfen. Die Verbindung zu den Medici schuf ein Umfeld, das künstlerische Innovation förderte und ihm die Zusammenarbeit mit Größen wie Michelangelo und Sandro Botticelli ermöglichte.Stil und Technik: Die Essenz des florentinischen Idealismus
Le Peruginos künstlerische Vision drehte sich um das Erreichen einer harmonischen Verbindung von Beobachtung und Vorstellungskraft. Er studierte akribisch natürliche Formen, insbesondere Landschaften, um seine Gemälde zu bereichern, doch er manipulierte geschickt Licht und Farbe, um eine tiefe emotionale Resonanz zu erzeugen. Seine Technik basierte auf dem Übereinanderschichten dünner Pigmentlasuren auf einem getönten Untergrund, wodurch Oberflächen entstanden, die in ätherischer Schönheit schimmerten. Dieser sorgfältige Ansatz führte zu Leinwänden, die von einer unvergleichlichen Ruhe und Anmut durchdrungen waren – ein stilistisches Merkmal, das ihn von vielen seiner Zeitgenossen abhebt. Dabei bevorzugte Vannucci Pastelltöne – insbesondere Blau-, Grün- und Gelbtöne –, um die Gelassenheit marianischer Szenen heraufzubeschwören. Diese Farben wurden mit bemerkenswerter Subtilität aufgetragen, was die leuchtende Qualität seiner Werke noch verstärkte. Seine Kompositionen setzten auf Balance und Harmonie und spiegelten jene humanistischen Ideale wider, die Proportion und Ordnung betonten. Mit meisterhaftem Einsatz der Linearperspektive schuf er überzeugende räumliche Illusionen, die seine Figuren fest in glaubwürdigen Umgebungen verankerten.Bedeutende Werke und Vermächtnis
Das künstlerische Schaffen Le Peruginos erstreckte sich über Jahrzehnte und umfasste eine enorme Vielfalt an Aufträgen – von Altarbildern, die Kirchen schmückten, bis hin zu Porträts, welche die Würde adliger Familien einfingen. Zu seinen ikonischsten Schöpfungen zählen „Die Jungfrau mit Kind, umgeben von zwei Engeln“, „Der heilige Hieronymus mit zwei Ertrinkenden“ und „Die thronende Jungfrau mit Kind, Engeln und Heiligen“. Jedes dieser Werke demonstriert seine beispiellose Fähigkeit, spirituelle Gnade durch visuelle Kunst zu vermitteln. Diese Gemälde stehen als dauerhafte Symbole der florentinischen Renaissance-Ästhetik und beeinflussten Künstler über Jahrhunderte hinweg. Besonders hervorzuheben ist das Meisterwerk „Die Jungfrau mit Kind, umgeben von zwei Engeln“, das als einer seiner größten Erfolge gilt und durch seine meisterhafte Farbgebung die Zärtlichkeit zwischen Maria und Jesus mit atemreißender Sensibilität einfängt. Ebenso zeigt die eindringliche Darstellung des „Heiligen Hieronymus“ Vannuccis Fähigkeit, religiöse Bildsprache mit psychologischer Nuancierung zu füllen – ein Zeugnis seines tiefen Verständnisses menschlicher Emotionen.Einfluss und historische Bedeutung
Der Einfluss Le Peruginos reichte weit über die Grenzen von Florenz hinaus; er prägte künstlerische Trends in ganz Italien und inspirierte Maler in Nordeuropa. Sein friedvoller Stil korrespondierte mit dem humanistischen Empfinden, indem er eine Vision von Schönheit förderte, die in moralischer Tugend verwurzelt war, und festigte so seine Position als einer der bedeutendsten Maler seiner Ära. Bis heute bleibt das Erbe Le Peruginos lebendig – als Paradebeispiel für den Renaissance-Idealismus und als Beweis für die transformative Kraft der Kunst, das menschliche Bewusstsein zu erheben.Pietro Perugino
1446 - 1523 , Italien
Kurzinfos
- Bemerkenswerte Kunstwerke:
- Die Jungfrau mit Kind, umgeben von zwei Engeln, der Heiligen Rose und der Heiligen Katharina
- Jungfrau und Kind auf einem Thron mit Engeln und Heiligen
- DER HEILIGE HIERONYMUS UNTERSTÜTZT ZWEI HÄNGENDE JUNGE
- Geburtsdatum: ca. 1446
- Geburtsort: Umbrien, Italien
- Künstler, Die Diesen Künstler Beeinflussten:
- Michelangelo Buonarroti
- Leonardo da Vinci
- Künstlerische Bewegung Oder Stil: Renaissance
- Nationalität: Italienisch
- Sterbedatum: 1523
- Vollständiger Name: Pietro Vannucci
- Von Diesem Künstler Beeinflusste Künstler Oder Bewegungen:
- Raffael
- Nordische Renaissance




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