Back of a Male Figure
Oil On Canvas
WallArt
American Impressionism
1885
19th Century
25.0 x 17.0 cm
Giclée / Kunstdruck
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Back of a Male Figure
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
A Study in Absence: The Poise of the Unseen Back
William Merritt Chase’s Back of a Male Figure, dating from 1885, invites the viewer into an intimate moment suspended just beyond our direct gaze. This painting is not about what is seen, but rather what is felt in the space between the observer and the observed. The central figure, rendered with Chase’s characteristic mastery of light and texture, stands with his back to us, draped in a flowing robe that seems to absorb the ambient light of the depicted room. His anonymity—the absence of a visible face—is perhaps the most compelling element, transforming the portrait from a mere likeness into a profound meditation on presence, contemplation, and the universal human condition.
Mastery of Impressionistic Light and Form
Chase, a pivotal figure in American Impressionism, employs his brushwork here with an almost palpable delicacy. While the subject matter might suggest a quiet genre scene, the technical execution speaks to his sophisticated understanding of light’s transformative power. Observe how the folds of the fabric catch the illumination; they do not merely reflect light, they seem to *contain* it. The background elements—the textured wall and the suggestion of other figures further recessed in the composition—are handled with a loose, evocative touch typical of the period. This technique allows the eye to wander naturally, suggesting depth and narrative without ever demanding too much focus from any single point. It is an art that breathes.
Symbolism of the Turned Back
The decision by Chase to present the figure from behind carries significant symbolic weight. To have one's back turned in art often suggests introspection, a moment of turning away from the viewer’s scrutiny, or perhaps anticipation—the pause before an action begins. The two other figures scattered within the scene act as silent witnesses, framing this central solitude. They create a subtle tension: are they observing him, or are they simply part of the environment he inhabits? This ambiguity allows the modern collector to project their own narratives onto the canvas, making the piece deeply personal regardless of its original context.
Bringing Salon Life Home
For the discerning decorator or art lover, this reproduction offers more than just a beautiful image; it offers an atmosphere. Imagine this painting gracing a drawing-room corner, catching the afternoon sun to illuminate Chase’s subtle handling of tone and shadow. Its scale (25 x 17 cm) makes it perfectly suited for intimate gallery walls or mantelpieces where conversation is encouraged. It speaks to a sophisticated appreciation for American art history while maintaining an air of timeless mystery. Owning this piece is acquiring a moment of quiet contemplation, a visual pause button for any richly decorated space.
Ähnliche Kunstwerke
Biografie des Künstlers
William Merritt Chase (1849-1916): Ein Pionier des amerikanischen Impressionismus
William Merritt Chase war eine zentrale Figur der amerikanischen Kunst im späten 19. Jahrhundert, bekannt sowohl als führender Vertreter des Impressionismus als auch als einflussreicher Pädagoge. Seine lebendigen Leinwände, die Szenen aus dem täglichen Leben, Landschaften und Porträts darstellen, fingen den Geist eines sich rasch verändernden Amerikas ein. Über seine künstlerischen Leistungen hinaus erstreckt sich Chases Vermächtnis auf die Gründung der Chase School (später Parsons The New School for Design), die die amerikanische Kunstausbildung maßgeblich prägte.
Frühes Leben und künstlerische Entwicklung
- Geburt und Familie: William Merritt Chase wurde am 1. November 1849 in Williamsburg (heute Nineveh) in Indiana geboren. Seine Familie zog 1861 nach Indianapolis.
- Frühzeitiges Training: Während er zunächst im Familienunternehmen arbeitete, zeigte Chase schon früh ein ausgeprägtes Interesse an der Kunst. Er studierte bei lokalen Lehrern Barton S. Hays und Jacob Cox und demonstrierte beträchtliches Talent.
- Beginn der formalen Ausbildung: Ein kurzer Aufenthalt in der Marine führte ihn 1869 nach New York City, wo er unter Joseph Oriel Eaton studierte. Anschließend schrieb er sich an der National Academy of Design ein, wo er bei Lemuell Wilmarth lernte, einem Schüler von Jean-Léon Gérôme.
- Finanzielle Herausforderungen und St. Louis: Eine familiäre Finanzkrise zwang Chase 1870 in die Relokation nach Saint Louis, Missouri. Dort engagierte er sich aktiv in der lokalen Kunstszene, gewann Anerkennung für seine Arbeit und stellte auf der National Academy aus.
Impressionistischer Stil und wichtige Werke
- Übernahme des Impressionismus: Chase übernahm einen impressionistischen Stil, der durch lockere Pinselstriche, den Fokus auf das Festhalten flüchtiger Licht- und Farbeffekte sowie Darstellungen des zeitgenössischen Lebens gekennzeichnet ist.
- "Keying Up – Der Hofnarr" (1876): Dieses Werk, das im Boston Art Club und auf der Philadelphia Centennial Exposition ausgestellt wurde, wo es eine Medaille gewann, gilt als eines seiner bedeutendsten frühen Errungenschaften. Es veranschaulicht seine Fähigkeit, Bewegung und Persönlichkeit mit energiegeladenen Pinselstrichen darzustellen.
- Bemerkenswerte Werke: Sein Œuvre umfasst eindrucksvolle Porträts wie Portrait of Virginia Gerson, stimmungsvolle Landschaften wie Gowanus Bay (aka Misty Day, Gowanus Bay) und Szenen, die die Lebendigkeit des Stadtlebens einfangen, einschließlich Alice Fernandez. Weitere bemerkenswerte Werke sind "A Friendly Call", "A Study in Curves" und “Terrace at the Mall, Central Park”.
- Themenwahl: Chase stellte häufig häusliche Innenräume, belebte Stadtlandschaften und Freizeitaktivitäten dar, was sein Interesse widerspiegelt, das moderne amerikanische Leben mit einer gewissen Unmittelbarkeit und Vitalität festzuhalten.
Lehre und Einfluss
- Die Chase School: Ein Eckpfeiler von Chases Vermächtnis ist die Gründung der Chase School in New York City. Diese Institution, die später Parsons The New School for Design wurde, spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung ganzer Generationen amerikanischer Künstler, indem sie Beobachtung, Technik und künstlerische Innovation betonte.
- Lehrtätigkeiten: Neben der Chase School hatte er Lehraufträge an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts, dem Art Students League und der Brooklyn Art Association inne, wodurch er seine künstlerische Philosophie und Fähigkeiten weiter verbreitete.
- Einfluss auf nachfolgende Künstler: Chases Betonung direkter Beobachtung und Plein-Air-Malerei beeinflusste zahlreiche Künstler, darunter Wayman Elbridge Adams, der Chase als Mentor würdigte.
Historische Bedeutung
William Merritt Chase nimmt eine wichtige Position in der amerikanischen Kunstgeschichte ein. Er schloss die Brücke zwischen früheren akademischen Traditionen und der aufkommenden impressionistischen Bewegung und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer unverwechselbaren amerikanischen künstlerischen Identität. Sein Engagement für das Unterrichten sorgte dafür, dass sein innovativer Ansatz beim Malen weiterhin Generationen von Künstlern inspirierte und sein Vermächtnis als talentierter Maler und einflussreicher Pädagoge festigte.
William Merritt Chase
1849 - 1916 , Vereinigte Staaten von Amerika
Eckdaten zum Künstler
- Beeinflusste Künstler: ['Wayman Elbridge Adams']
- Bemerkenswerte Werke:
- Portrait of Virginia Gerson
- At the Seaside
- Gowanus Bay
- Alice Fernandez
- Keying Up – Hofnarr
- Geburtsdatum: 1. November 1849
- Geburtsort: Nineveh, USA
- Künstlerische Einflüsse: ['Jean-Léon Gérôme']
- Künstlerische Richtung: Impressionismus
- Nationalität: Amerikanisch
- Todatum: 1916
- Vollständiger Name: William Merritt Chase

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