Girl with Parrot
Oil On Canvas
WallArt
Post-Impressionist Style
1910
19th Century
104.0 x 122.0 cm
Ručno rađena uljana reprodukcija
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Girl with Parrot
Tehnika reprodukcije
Dimenzije reprodukcije
-
Konačna cena
$ 263
Opis umetničkog dela
A Moment of Leisure: Pierre Bonnard’s ‘Girl with Parrot’
Pierre Bonnard's “Girl with Parrot,” painted in 1910, is more than just a charming depiction of two women enjoying the outdoors; it’s a meticulously crafted exploration of light, color, and the quiet beauty of everyday life. Executed in the Post-Impressionist style, this work exemplifies Bonnard's signature approach – a deliberate departure from academic realism towards a subjective interpretation of reality, prioritizing emotional resonance over photographic accuracy.
- Subject Matter: The scene unfolds with a gentle grace, featuring two women amidst a vibrant natural setting. One holds a brilliantly colored parrot, its plumage mirroring the artist’s masterful use of hues, while the other carries a basket – perhaps filled with fruit or flowers, adding to the sense of abundance and leisure.
- Technique: Bonnard's brushwork is loose yet controlled, creating a shimmering surface that captures the play of light on the figures and surrounding foliage. He employs broken color—applying small strokes of pure pigment rather than blending them—to achieve an effect of luminous vibrancy. The layering of colors creates depth and atmosphere, drawing the viewer into the scene.
Post-Impressionist Vision: Context and Influence
Painted during a pivotal period in Bonnard’s career, “Girl with Parrot” reflects his growing independence from the rigid conventions of academic art. The late 1890s and early 1900s witnessed a surge of artistic experimentation in Paris, fueled by Impressionism's legacy and the influence of Symbolist ideas. Bonnard was deeply involved with the Nabis group – a collective of artists who sought to use color as a primary means of expression, often evoking religious or mystical themes. While this painting doesn’t explicitly engage with those themes, it embodies the Nabis commitment to exploring the emotional power of color and light.
The work's composition echoes the decorative tendencies prevalent in late 19th-century French art, a style that valued beauty and harmony above strict narrative content. This emphasis on formal qualities—color, line, and composition—is characteristic of Bonnard’s mature style.
Symbolism and Emotional Resonance
Beyond its aesthetic qualities, “Girl with Parrot” is rich in subtle symbolism. The parrot itself, a recurring motif in Bonnard's work, can be interpreted as representing exotic beauty, joy, or perhaps even the fleeting nature of pleasure. The boat glimpsed in the background hints at journeys and possibilities, while the overall atmosphere evokes a sense of tranquility and contentment.
Bonnard’s ability to capture such nuanced emotions through his use of color is remarkable. The warm tones—ochres, yellows, and reds—create a feeling of warmth and intimacy, inviting the viewer to share in the scene's peacefulness. The painting speaks to a desire for simple pleasures and a connection with nature – themes that resonated deeply with Bonnard’s own life.
Dimensions & Acquisition
This exquisite reproduction is presented on canvas measuring 104 x 122 cm, offering an immersive viewing experience. Originally created in 1910, this artwork represents a significant moment in Pierre Bonnard's artistic development and remains a testament to his unique vision.
Srodna umetnička dela
Biografija umetnika
Pierre Bonnard (1867-1947): A Life Bathed in Light
Pierre Bonnard, geboren 1867 in der Pariser Vorstadt Fontenay-aux-Roses, war kein Mann für ein Leben voller künstlerischer Ausdruckskraft. Sein Vater, ein hochrangiger Beamter im französischen Verteidigungsministerium, sah seinem Sohn eine juristische Karriere vor. Junge Pierre verfolgte diese Ausbildung ernsthaft und erhielt seinen Abschluss im Jahr 1888, doch sein Herz lag anders – in der faszinierenden Welt von Farbe und Form. Diese Dichotomie, dieser Spannungsbogen zwischen Erwartung und Leidenschaft würde subtil Einfluss auf seine künstlerische Reise haben und ihm eine einzigartige Nähe zu seinem Werk verleihen. Er begann zunächst mit Karikaturen und entwickelte damit eine Beobachtungsgabe, die später zu exquisit wiedergegebenen häuslichen Szenen aufblühte. Allerdings fand Bonnard in der Académie Julian seinen Weg und begegnete dort Gleichgesinnten, die sich von akademischen Konventionen abwanderten und den Avantgarde Geist einfuhren, der durch Paris zog. Diese Begegnung führte ihn zu den Nabis – einer Gruppe von Künstlern, darunter Maurice Denis, Paul Sérusier und Édouard Vuillard –, die Kunst mit Spiritualität und Symbolismus erfüllten und über reine Darstellung hinaus eine Erforschung innerer Erfahrung suchten.Die Nabi Jahre und die Pflege der Intimität
Die Zusammenarbeit mit den Nabis stellte Bonnards künstlerische Entwicklung entscheidend sicher. Die Gruppens Betonung von flachen Formen, kräftigen Farbpaletten und einer Ablehnung perspektivistischer Tradition resonierte tief in seinen künstlerischen Sensibilitäten. Inspiriert von japanischen Drucken – ihren eleganten Linien und harmonischen Kompositionen – und der Symbolismus Bewegung’s Erforschung subjektiver Emotionen entwickelte Bonnard seinen unverwechselbaren Stil weiter. Er interessierte sich nicht für große Erzählungen oder historische Allegorien; stattdessen wandte er sich innerlich zu und konzentrierte sich auf die ruhigen Momente des Alltagsliebes: Eine Frau beim Baden, eine Familie zum Abendessen versammelt, ein sonnenbeschienenes Gartenstück. Diese Szenen waren nicht nur Darstellungen von Ereignissen, sondern Destillationen von Gefühl – Erinnerungen und Atmosphäre gefiltert durch das Prisma persönlicher Erfahrung. Dieser Fokus auf häusliche Intimität erhielt ihm den Titel „Intimist“ – ein Begriff, der perfekt die emotionale Resonanz seines Werkes einfängt. Seine Gemälde erzählen nicht *was* dargestellt wird, sondern *wie* es sich anfühlt, präsent zu sein in diesen Momenten. Er arbeitete von Erinnerung aus und zeichnete umfassend auf und übersetzte diese Eindrücke dann mit außergewöhnlicher Sensibilität für Licht und Farbe auf die Leinwand.Farbe als Emotion: Ein Meister Farbist
Bonnards Meisterhafte Verwendung von Farbe ist zweifellos sein prägendstes Merkmal. Er verwendete Farbe nicht einfach; er *fühlte* sie, ließ sie den Ton und die Atmosphäre seiner Gemälde bestimmen. Seine Palette war lebendig und doch nuanciert und setzte oft unerwartete Kombinationen ein, die einen Eindruck von schimmernder Luminosität erzeugten. Er würde seine fertigen Leinwände wiederholt besuchen und korrigierte Farben über mehrere Werke hinweg, um perfekte Harmonie zu erreichen – ein Beweis für seine obsessive Hingabe zum chromatischen Gleichgewicht. Das ging nicht um eine realistische Darstellung; es ging darum, die subjektive Erfahrung von Farbe einzufangen – ihre Fähigkeit, Emotionen und Erinnerungen hervorzurufen. Er wandte sich von direkter Beobachtung ab und bevorzugte stattdessen das Malen aus der Erinnerung heraus, was ihm ermöglichte, seine Szenen mit einer traumhaften Qualität zu erfüllen. Seine Landschaftsbilder waren nicht nur Darstellungen von Orten, sondern emotionale Antworten darauf – gefiltert durch das Prisma persönlicher Erfahrung.Späteres Leben und Erblegende Bedeutung
Mit zunehmendem Alter verschob sich Bonnards künstlerischer Fokus noch stärker auf die Erforschung von Farbe und Licht. Er verbrachte immer mehr Zeit im südlichen Frankreich und ließ sich von der mediterranen Landschaft und ihrer intensiven Luminosität faszinieren. Seine Beziehung zu Marthe de Meligny, seiner Frau und lebenslangen Muse, blieb zentral für sein Leben und Werk. Sie erschien häufig in seinen Gemälden und wurde oft beim Baden oder bei alltäglichen Aktivitäten dargestellt – ihre Präsenz strahlte eine ruhige Anmut und Intimität aus. Im Jahr 1912 erwarb er „La Roulotte“ in Vernonnet, nahe Giverny, und gründete eine enge Freundschaft mit Claude Monet. Diese Nähe zum Meister des Impressionismus förderte Bonnards weitere Erforschung von Licht und Farbe weiter – obwohl er stets seinen eigenen unverwechselbaren künstlerischen Blick bewahrte. Er malte bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1947 fort und hinterließ ein Werkkörper, das weiterhin fasziniert und inspiriert.Bekannte Werke & Sammlungen
- Frau in Schachbrettmuster (1890): Ein frühes Beispiel seines Nabi-inspirierten Stils, der flache Formen und kräftige Farbkompositionen zeigt.
- Das Esszimmer (1913): Eine quintessenzielle Intimist Szene, die Wärme und Intimität des häuslichen Lebens einfängt.
- Schüssel mit Früchten (ca. 1933): Demonstriert seine Meisterschaft der Stilllebenmalerei mit lebendigen Farben und einem Eindruck von lichtdurchfluteter Tiefe.
- Die Mandelbaumblüte (1947): Eines seiner letzten Gemälde, das kurz vor seinem Tod fertiggestellt wurde und seine kontinuierliche Erforschung von Farbe und Licht zeigte.
- Musée Marmottan Monet, Paris
- Kunstmuseum Chicago
- Museum of Modern Art, New York City
- Tate Modern, London
Пијер Боннар
1867 - 1947 , Франција
Osnovne informacije
- Artistic Movement Or Style: Postimpresionizam, Intimizam
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Les Nabis']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Paul Gauguin
- Hokusai
- Date Of Birth: 1867-10-03
- Date Of Death: 1947-01-23
- Full Name: Pierre Bonnard
- Nationality: Francuski
- Notable Artworks:
- Žena u kockastom haljotu
- Oraonica u cvjetu naranče
- Place Of Birth: Fontenay-aux-Roses, France

Opcija sa staklom dostupna je samo za dimenzije manje od 110 cm
