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Die Heilige Familie (Detail)

Ein außergewöhnliches Gemälde von Geertgen tot Sint Jans! Detailreiche Darstellung der Heiligen Familie im Stil des frühen Flämischen Malerei – ein Meisterwerk der religiösen Kunst.

"meta_description": "Geertgen tot Sint Jans (ca. 1460-1490) war ein niederländischer Maler der Frührenaissance. Bekannt für seine ruhigen religiösen Gemälde, innovative Landschaften und tiefgründige Spiritualität – darunter die Trauer über Christi Leiche."

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Gesamtpreis

$ 62

reproduction

Die Heilige Familie (Detail)

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

$ 62

Eckdaten

  • Location: Private Collection
  • Artist: Geertgen tot Sint Jans
  • Influences: Albert van Ouwater
  • Title: The Holy Kinship (detail)
  • Medium: Oil on panel
  • Notable elements or techniques: Detailed depiction of figures and objects
  • Movement: Early Netherlandish Painting

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the primary subject matter depicted in ‘The Holy Kinship’?
Frage 2:
According to Karel van Mander’s Schilder-boeck, what association is suggested for Geertgen tot Sint Jans?
Frage 3:
The image description mentions several objects within the painting, including books and a bowl. What role do these elements likely serve in conveying the artwork’s atmosphere?
Frage 4:
Based on its style, ‘The Holy Kinship’ belongs to which artistic movement?
Frage 5:
What is a key characteristic of Geertgen tot Sint Jans's artistic style, as evidenced by works like ‘The Tree of Jesse’?

Ein Meisterwerk der Stille und Gemeinschaft: Geertgen tot Sint Jans’ „Die Familie“

Geertgen tot Sint Jans – ein Name, der sich kaum außerhalb des Kunstgeschichts Fachbereichs nachdrücklich erinnert. Ein Künstler von außergewöhnlicher Qualität, dessen Leben jedoch in einem Schleier der Geheimnisse gehüllt ist und dessen Existenz hauptsächlich durch die Aufzeichnungen von Karel van Mander dokumentiert wird, der über ein Jahrhundert nach seinem Tod schrieb. Van Mander deutet eine Verbindung zum Orden St. Johann auf Haarlem hin und verleiht ihm seinen einzigartigen Nachnamen – „little Gerard of Saint John“ – was „Gheertgen van Haarlem“ bedeutet und somit einen tiefen Bezug zur niederländischen Geschichte und religiösen Tradition widerspiegelt. Ob er tatsächlich ein Laienhauptmann innerhalb des Ordens war oder lediglich damit verbunden war, bleibt eine Frage der Forschung, doch diese Verbindung prägte maßgeblich seine künstlerische Tätigkeit und verleiht seinem Werk eine besondere Bedeutung. Die Dokumentation seines Lebens ist äußerst spärlich und lässt uns uns intensiv auf die außergewöhnliche Schönheit und spirituelle Tiefe seiner Gemälde konzentrieren. Durch Van Mander wird lediglich ein Fragment seines Lebens bekannt gegeben, das jedoch bereits genügend Informationen liefert, um einen ersten Eindruck von seinem künstlerischen Stil zu gewinnen. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des sogenannten „Haarlemer Stil“, eine Bewegung innerhalb der niederländischen Malerei des frühen 15. Jahrhunderts, die sich durch ihre außergewöhnliche Detailtreue und ihre Verwendung von Licht und Schatten auszeichnete. Diese Technik wurde insbesondere bei großen Familienbildern wie „Die Familie“ perfektioniert und verleiht ihnen eine besondere Atmosphäre und Intensität.
  • Stil: Der Haarlemer Stil zeichnet sich durch eine hohe Auflösung und eine außergewöhnliche Präzision aus, insbesondere bei der Darstellung von Figuren und Textilien.
  • Technik: Geertgen tot Sint Jans arbeitete hauptsächlich mit Öl auf Holz und setzte dabei eine Technik ein, die sogenannte „pointillé“, bei der kleine Punkte verwendet werden, um Farben zu erzeugen und einen besonderen Effekt zu erzielen. Diese Methode ermöglichte es ihm, unglaublich fein abgestufte Übergänge zwischen Licht und Schatten zu erreichen und somit eine beeindruckende Illusion von Tiefenwirkung zu schaffen.
  • Historischer Kontext: Das Werk entstand gegen Ende des 15. Jahrhunderts im Auftrag eines wohlhabenden Haarlemers und spiegelt die zunehmende Bedeutung der Familie und Gemeinschaft in dieser Zeit wider. Die Darstellung einer großen Gruppe von Menschen, einschließlich Frauen und Kindern, ist ein typisches Merkmal dieser Epoche und unterstreicht die soziale Ordnung und Werte der damaligen Gesellschaft.
Die Komposition von „Die Familie“ ist besonders beeindruckend: Eine Frau hält ihr Kind fest und wird von weiteren Frauen und Kindern umgeben. Ein großer Tisch steht im Zentrum des Bildes und wird von mehreren Personen genutzt, wobei ein Schüssel mit Essen darauf aufgestellt ist. Diese Elemente verstärken das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und laden den Betrachter ein, sich in die Szene hineinzuversetzen. Durch die Verwendung von Licht und Schatten sowie durch die außergewöhnliche Detailtreue wird eine Atmosphäre geschaffen, die sowohl ruhig als auch lebendig wirkt und gleichzeitig eine tiefere Bedeutungsebene eröffnet. Die Symbolik des Bildes ist komplex und vielschichtig. Die Darstellung der Familie steht für Stabilität und Sicherheit und erinnert an die zentrale Rolle der Familie im mittelalterlichen Glaubensleben. Darüber hinaus können bestimmte Elemente wie das Buch und die Kleidung auch religiöse Symbole darstellen und somit auf eine höhere Macht hinweisen. Insgesamt wird „Die Familie“ von Geertgen tot Sint Jans zu einem Meisterwerk der Kunstgeschichte und ein beeindruckendes Beispiel für die künstlerische Gestaltung einer besonderen Zeit und Kultur. Es ist ein Werk, das bis heute Besucher weltweit inspiriert und begeistert und dessen hohe Qualität und Schönheit auch in einer hochwertigen Reproduktion zum Ausdruck kommt.
  • Emotionale Wirkung: Das Gemälde vermittelt ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit und erinnert an die Bedeutung von Familie und sozialer Bindung.
  • Dekorationsempfehlung: „Die Familie“ eignet sich hervorragend für Wohnräume und Büros und verleiht ihnen eine besondere Atmosphäre und einen Hauch von Kunstgeschichte.

Über den Künstler

Geertgen tot Sint Jans (c. 1460-1495) – A Life Shrouded in Mystery

Geertgen tot Sint Jans, also known as Gerrit van Haarlem, Gerrit Gerritsz, Gheertgen, Geerrit (* c. 1465; Leiden, Netherlands † before 1495; Haarlem), was a Dutch painter of the Early Netherlandish Renaissance. Despite the scarcity of contemporary documentation concerning his life, he remains one of the most enigmatic figures in Northern European art history—a testament to the challenges inherent in reconstructing artistic biographies from fragmentary evidence. Karel van Mander’s *Schilderboeck*, published over a century after Geertgen’s death, provides the primary account of his life and oeuvre, portraying him as a lay brother of Saint John’s Hospitaller Order in Haarlem—a connection that profoundly shaped his artistic output and imbued his work with spiritual significance.

Early Life and Training

The precise circumstances surrounding Geertgen’s birth remain elusive, though Karel van Mander suggests Leiden as his birthplace, citing a print by Jacob Matham which refers to him as Gerardus Leydanus. This attribution is supported by scholarly research indicating that Matham’s engraving was produced around 1620—a considerable time after Geertgen’s demise. Van Mander describes Geertgen's artistic training as occurring under the tutelage of Albert van Ouwater, a pivotal figure in establishing oil painting techniques within Haarlem and arguably the most influential artist of his era. This formative relationship undoubtedly instilled in Geertgen a deep appreciation for realism and meticulous detail—characteristics that would become hallmarks of his distinctive style.

The Art of Saint John’s Hospitaller Order

Geertgen's affiliation with Saint John’s Hospitaller Order played an instrumental role in shaping his artistic trajectory. As a lay brother, he was tasked with decorating the altar of the Order’s Haarlem chapel—a commission that resulted in two monumental paintings: *The Lamentation of Christ* and *The Legend of Saint John the Baptist*. These works exemplify Geertgen's mastery of chiaroscuro—the dramatic interplay of light and shadow—creating a palpable sense of emotional depth and conveying profound spiritual contemplation. The composition of *The Lamentation*, particularly, foreshadowed developments that would characterize Dutch painting in the decades to follow, marking him as a precursor to the artistic innovations of his successors.

Stylistic Innovations and Notable Works

Geertgen tot Sint Jans distinguished himself through several stylistic breakthroughs—most notably his pioneering use of landscape as an integral component of narrative paintings. Unlike many artists of his time who employed landscapes merely as decorative backgrounds, Geertgen imbued them with symbolic meaning—reflecting the inner state of the figures depicted and contributing significantly to the overall artistic impact. His meticulous attention to detail—evident in every brushstroke—further solidified his reputation as a master craftsman. Among his surviving masterpieces are *John the Baptist in the Wilderness*, a serene depiction of spiritual isolation; *Man of Sorrows*, a powerfully emotive portrayal of Christ’s suffering; and *The Nativity at Night*, where Geertgen skillfully utilizes chiaroscuro to illuminate the scene—creating an atmosphere of solemn reverence.

Legacy and Influence

Despite the paucity of biographical information, Geertgen tot Sint Jans occupies a significant position within the history of Early Netherlandish art. His innovative approach to landscape and his sensitive portrayal of human emotion profoundly influenced subsequent generations of Dutch painters—particularly those associated with the Haarlem school. The enduring fascination with *The Lamentation*—documented in Jacob Matham’s engraving and accompanying poetry—demonstrates Geertgen’s lasting impact on artistic sensibilities. Modern scholarship recognizes Geertgen as a crucial link between the International Gothic style and the burgeoning realism of the 16th century—a testament to his enduring legacy as one of the most remarkable artists of his time.
Geertgen tot Sint Jans

Geertgen tot Sint Jans

1460 - 1490 , Niederlande

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Early Netherlandish painting
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Albert van Ouwater']
  • Date Of Birth: c. 1465
  • Full Name: Geertgen tot Sint Jans
  • Nationality: Dutch
  • Notable Artworks:
    • The Lamentation of Christ
    • The Legend of St. John
    • John the Baptist in Wilderness
    • Man of Sorrows
  • Place Of Birth: Leiden, Netherlands
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