Louis XV (1710–1774) as a Child
Oil On Canvas
WallArt
Baroque
1716
196.0 x 141.0 cm
Metropolitan Museum of Art
Handgefertigte Ölreproduktion
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Louis XV (1710–1774) as a Child
Art der Reproduktion
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 263
Beschreibung des Kunstwerks
The Enigmatic Youth: Hyacinthe Rigaud’s Masterpiece
Hyacinthe Rigaud's “Louis XV (1710–1774) as a Child” isn’t merely a portrait; it’s a carefully constructed tableau of nascent power, youthful vulnerability, and the burgeoning grandeur of a future king. Painted in 1716, during Louis XV’s precarious reign at the tender age of five, this canvas offers an unprecedented glimpse into the formative years of a monarch who would profoundly shape – and ultimately be consumed by – French history. Rigaud, a master of his craft, transcends simple likeness to deliver a deeply layered representation, imbued with symbolism and reflecting the political anxieties of the era.
The Baroque Embrace: Style and Technique
Rigaud’s style is quintessential Baroque, yet tempered with an exquisite sense of restraint. The composition is meticulously balanced, drawing the eye to Louis XV's youthful face – a study in delicate features and an almost unnerving serenity. His pose, seated on a simple blue cushion, suggests both authority and vulnerability; he holds a scepter and crown, emblems of his future role, yet his gaze is direct and unburdened by the weight of responsibility. The artist’s mastery lies in capturing this duality with remarkable precision. Rigaud employed a technique known as ‘troné’, where the sitter's hands are slightly turned away from the viewer, creating an illusion of depth and movement. The use of light is particularly noteworthy – it illuminates Louis XV’s face, highlighting his youthful beauty while subtly shadowing the background, drawing attention to the subject and reinforcing his central importance.
- Color Palette: Rich reds, blues, and golds dominate, reflecting the opulence of the French court.
- Brushwork: Smooth, polished surfaces create a sense of formality and grandeur.
- Composition: Balanced symmetry emphasizes Louis XV’s position as heir to the throne.
A Royal Childhood Under Shadow
The painting's historical context is crucial to understanding its deeper meaning. Louis XV ascended the throne amidst a period of political instability and courtly intrigue. His early years were marked by the deaths of his parents, plunging him into a regency overseen by his ambitious great-uncle, Philippe II, Duke of Orléans. The portrait itself can be interpreted as a deliberate attempt to project an image of stability and legitimacy – a young king embodying the continuity of the Bourbon dynasty. However, beneath this carefully constructed façade lay deep anxieties about succession and the potential for political upheaval. The fact that Rigaud depicted Louis XV at such a young age underscores the precariousness of his position and the immense pressure he would face as he navigated the treacherous currents of French politics.
Symbolism and Emotional Resonance
Beyond its formal qualities, “Louis XV (1710–1774) as a Child” is rich in symbolic detail. The red curtain behind the young king evokes the grandeur of Versailles, the seat of royal power. The blue cushion suggests both comfort and restraint – a space for contemplation amidst the pressures of court life. Louis XV’s direct gaze invites intimacy, suggesting a connection between the viewer and the subject. Yet, there's also an element of detachment, as if he is already aware of the burdens that await him. The painting doesn’t simply depict a young boy; it captures a moment of profound transition – the cusp of a reign marked by both triumph and tragedy. It remains a poignant reminder of the fleeting nature of youth and the enduring power of portraiture to capture not just likeness, but also the essence of a life.
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Über den Künstler
Hyacinthe Rigaud: Leben und Werk
Hyacinthe Rigaud (1659-1743) gilt als der bedeutendste Porträtmaler des französischen Ancien Régime und wurde für seine Meisterwerke gefeiert, die den Geist der französischen Aristokratie und Mode des XVIII. Jahrhunderts einfangen. Sein Werk bleibt eine zentrale Säule der Kunstgeschichte des Porträts.Frühes Leben und Ausbildung
Hyacinthe Rigaud wurde am 18. Juli 1659 in Perpignan geboren, Frankreich, und entstammt einer Familie mit künstlerischen Wurzeln – sein Großvater war ein Maler-Gilder. Ursprünglich arbeitete er als Schneider im Werkstatt seines Vaters und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Malerei. Ab 1671 ließ sich Rigaud von Antoine Ranc in Montpellier ausbilden und entwickelte dort unter Anleitung eines renommierten Künstlers sein Können weiter. Im Jahr 1675 zog er nach Lyon, wo er die Werke niederländischer und italienischer Meister kennenlernte und deren Einfluss auf seinen künstlerischen Stil erheblich war.Künstlerische Entwicklung und Einflüsse
Rigauds künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich geprägt durch den Kontakt mit den großen Meistern der Vergangenheit. Er bewundern besonders:- Peter Paul Rubens: Für seine dynamischen Kompositionen und seine reichen Farbpaletten, die eine beeindruckende Energie und Wärme ausstrahlen.
- Anthony van Dyck: Für sein elegantes Porträtzeichnen und seine raffinierte Technik, die eine besondere Eleganz und Würde verleihen.
- Rembrandt: Für seinen außergewöhnlichen Umgang mit Licht und Schatten sowie für seine tiefgründige psychologische Darstellung seiner Modelle – ein Stil, der bis heute beeindruckt.
- Titian: Für seine lebendige Farbgebung und seine expressive Malweise, die eine besondere Wärme und Intensität verleihen.
Ankunft in Paris und Karriere
Im Jahr 1681 zog Hyacinthe Rigaud nach Paris über und erhielt dort ein Stipendium für die Akademie der Künste (Académie royale de peinture et de sculpture). Er wurde Mitglied der Akademie im Jahr 1700 und avancierte schnell zu einer führenden Figur innerhalb dieser Institution. Nach seinem Rücktritt im Jahr 1735 setzte er seine künstlerische Tätigkeit fort und fertigte weiterhin beeindruckende Porträts für den französischen Adel und die Königsfamilie an. Seine Atelierarbeit war organisiert und effizient und ermöglichte ihm eine hohe Produktivität, wobei viele seiner Gemälde nur wenige Pinselstriche von der Hand Rigauds aufweisen. Er wurde zu einem angesehenen Lehrer und prägte damit auch junge Künstler aus.Bekannte Werke
Rigaud schuf zahlreiche Meisterwerke des französischen Rokoko und Barock, darunter:- Portrait of Louis XIV (1701): Sein berühmtestes Werk gilt als Verkörperung königlicher Macht und Pracht und wurde mehrfach kopiert. Es zeigt den Sonnenkönig in einer beeindruckenden Pose und trägt eine außergewöhnliche Ausstattung auf.
- Madame Rigaud en deux attitudes différentes: Dieses Doppelporträt ist ein Beispiel für seine Fähigkeit, sowohl die äußere Erscheinung als auch die Persönlichkeit seiner Modelle einzufangen und verleiht ihnen eine besondere Tiefe und Ausdruckskraft.
Hyacinthe Rigaud
1659 - 1743 , Frankreich
Kurzinfos
- Artistic Movement Or Style: Barock
- Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Académie Royale']
- Artists Who Influenced This Artist:
- Rubens
- Van Dyck
- Rembrandt
- Titian
- Date Of Birth: 18. Juli 1659
- Date Of Death: 29. Dezember 1743
- Full Name: Hyacinthe Rigaud
- Nationality: Französisch
- Notable Artworks:
- Porträt Ludwigs XIV.
- Madame Rigaud en zwei Haltungen
- Place Of Birth: Perpignan, Frankreich

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