Edward Harley (1689–1741), 2nd Earl of Oxford
Oil
WallArt
Baroque
1728
Early Modern
128.0 x 102.0 cm
British Library
Giclée / Kunstdruck
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Edward Harley (1689–1741), 2nd Earl of Oxford
Giclée / Kunstdruck
Format der Reproduktion
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Gesamtpreis
$ 62
A Vision of Aristocratic Splendor
In this commanding portrait from 1728, Michael Dahl captures the very essence of eighteenth-century prestige through his depiction of Edward Harley, the 2nd Earl of Oxford. The painting serves as a breathtaking window into an era defined by opulence and social hierarchy, where every thread of fabric and every fold of lace whispered tales of power and lineage. As the viewer encounters this work, they are immediately struck by the vibrant interplay of light and shadow, a hallmark of the Baroque influence that Dahl brought from his European travels to the English court. The subject stands with a poised, commanding presence, his figure emerging from a deep, nocturnal background that pushes the brilliance of his attire toward the foreground, creating an almost theatrical sense of depth.
The technical mastery on display is nothing short of mesmerizing, particularly in the rendering of the Earl's ceremonial costume. Dahl employs a sophisticated palette to bring the red and white striped coat to life, using delicate brushwork to simulate the heavy, luxurious texture of silk and the intricate shimmer of gold trim. The way the light catches the metallic threads suggests a tactile reality that invites the eye to linger on the craftsmanship of the period. This meticulous attention to detail is not merely decorative; it serves to elevate the subject, transforming a simple portrait into a study of material wealth and the refined aesthetic sensibilities of the Georgian era.
The Language of Status and Elegance
Beyond the mere representation of a nobleman, this portrait functions as a complex tapestry of symbolism. The powdered wig, meticulously styled, acts as a crown of intellect and social standing, while the bold colors of the coat signify a man of significant influence and vitality. In the context of 1728, such a portrait was an essential tool for legacy-building, designed to project stability and grandeur to future generations. For the modern collector or interior designer, this piece offers more than just historical interest; it provides a profound emotional anchor. The stark contrast between the luminous subject and the dark, atmospheric void behind him creates a sense of timelessness, making it an ideal centerpiece for a room that demands drama and sophistication.
Integrating a high-quality reproduction of this masterpiece into a contemporary space allows for a captivating dialogue between the past and the present. Whether placed in a formal study, a grand hallway, or a curated gallery wall, the painting’s rich textures and commanding subject matter evoke a sense of old-world charm that complements both classical and modern decor. It is an invitation to surround oneself with the grace of the Swedish Baroque tradition, bringing a touch of the Earl's enduring dignity into the heart of the home.
Ähnliche Kunstwerke
Über den Künstler
Michael Dahl: Leben und Vermächtnis
Michael Dahl (1659-1743) war ein bedeutender schwedischer Porträtmaler, der während seiner langen Karriere, die er hauptsächlich in England verbrachte, große Anerkennung erlangte. Er wurde zu einem der international bekanntesten schwedischen Maler seiner Zeit und wurde für seine aristokratischen Porträts und seine Beherrschung des Barockstils gefeiert.
Frühes Leben und Ausbildung
Geboren um 1659 in Stockholm, Schweden (die Quellen variieren zwischen 1658 und 1659), begann Michaels künstlerischer Werdegang mit starker familiärer Unterstützung. Seine Mutter, Catarina Dahl, soll beträchtliche Opfer gebracht haben, um sicherzustellen, dass er eine gute Ausbildung erhielt, da sie sein Talent erkannte. Er studierte zunächst ab 1674 unter Martin Hannibal, der von David Klöcker Ehrenstrahl nach Schweden geholt worden war, um eine Porträtakademie zu gründen.
- Hannibal vermittelte ihm die Grundlagen, bevor Dahl direkt bei Ehrenstrahl studierte, was sein Versprechen als Schüler unterstrich.
- Diese frühe Ausbildung legte den Grundstein für seine zukünftige Spezialisierung auf Porträts.
Reise nach England und künstlerische Entwicklung
Im Jahr 1682 unternahm Dahl eine ausgedehnte Bildungsreise durch Europa mit einem Pass, der Reisen erlaubte. Er kam zunächst in London an, wo er unter der Anleitung von Robert White, einem geschickten Graveur und Maler, stand. Diese Verbindung erwies sich als wertvoll, da Dahl White bei Gravurprojekten assistierte, darunter ein Porträt von König Karl XI. von Schweden.
- Ein entscheidender Einfluss war Godfrey Kneller, der Dahl die praktischen Aspekte des Kunstmarktes und die Anpassung an die öffentliche Nachfrage lehrte – im Gegensatz zu Ehrenstrahls eher höfischerem Ansatz.
- Dahl studierte auch zusammen mit Henry Tilson, mit dem er Reisen nach Paris, Venedig und Rom plante.
Rom und religiöse Konversion
Nach seiner Zeit in Paris kam Dahl nach Rom, wo die im Exil lebende Königin Christina von Schweden eine entscheidende Rolle in seiner Karriere spielte. Um Zugang zu einflussreichen Kreisen und päpstlicher Patronage zu erhalten, konvertierte Dahl auf Drängen Königin Christinas zum römischen Katholizismus. Diese Konversion öffnete ihm Türen zu Möglichkeiten, darunter das Malen von Porträts der Königin selbst und die Präsentation seiner Werke vor Papst Innozenz XI., der ihn mit einer Goldmedaille auszeichnete.
Reife Karriere und bemerkenswerte Werke
Dahl kehrte nach England zurück und etablierte sich als hoch gefragter Porträtist. Er wurde für seinen eleganten und raffinierten Stil bekannt, der den Status und die Persönlichkeit seiner aristokratischen Modelle einfing. Seine Porträts zeichnen sich durch reiche Farben, detaillierte Texturen und ein Gefühl von Grandiosität aus.
- Er malte zahlreiche prominente Persönlichkeiten, darunter Königin Anne, Prinz Georg von Dänemark und Mitglieder des englischen Adels.
- Bemerkenswerte Werke sind Porträts von Sir William Carew, John Churchill (1. Herzog von Marlborough) und Sir Robert Walpole.
- Sein Dreifachporträt des 2. Earl of Burlington, dem 1. Duke of Kingston upon Hull und dem 3. Baron Berkeley of Stratton ist ein besonders beeindruckendes Beispiel für seine Fähigkeiten in der Gruppenporträtmalerei.
Einflüsse und Vermächtnis
Dahls künstlerischer Stil wurde von einer Mischung aus schwedischen, italienischen und englischen Einflüssen geprägt. Er erwarb die technischen Fähigkeiten von Hannibal und Ehrenstrahl, lernte vom Kunstmarktgeschäft bei Kneller und profitierte vom Patronatssystem in Rom. Seine Arbeit spiegelt die Ästhetik des Barock wider, die zu seiner Zeit vorherrschte, aber mit einer einzigartig verfeinerten Sensibilität.
- Er beeinflusste nachfolgende Generationen von Porträtmalern mit seinem eleganten Stil und seiner technischen Kompetenz.
- Dahls Porträts geben wertvolle Einblicke in das Leben und Aussehen des englischen Adels im frühen 18. Jahrhundert.
Historische Bedeutung
Michael Dahls Erfolg als schwedischer Künstler, der hauptsächlich in England arbeitete, unterstreicht die internationale Natur des künstlerischen Austauschs während der Barockzeit. Er navigierte erfolgreich in verschiedenen kulturellen Kontexten und etablierte sich als führender Porträtist und hinterließ ein Vermächtnis exquisiter Gemälde, das bis heute bewundert wird.
Michael Dahl
1658 - 1743 , Schweden
Kurzinfos
- Beeinflusste Künstler:
- Martin Hannibal
- David Ehrenstrahl
- Godfrey Kneller
- Bemerkenswerte Werke:
- Porträts von Königin Anne
- Porträt König Christina
- Gruppe: Burlington & Berkeley
- Geburtsdatum: 1659
- Geburtsort: Stockholm, Schweden
- Künstlerische Richtung: Barock
- Nationalität: Schwedisch
- Todatum: 1743
- Vollständiger Name: Michael Dahl

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